Feed auf
Postings
Kommentare

Sonntag nachmittag kurz vor 17 Uhr – für diese Zeit ungewöhnlich viele Menschen gehen durch die Geismar Landstraße und verschwinden im Haus von Arbeit & Leben, um dort an der Gründungsveranstaltung für die erste Solidarische Landwirtschaft in Göttingen teilzunehmen. Fast 40 Menschen waren schon vorher zur Informationsveranstaltung gekommen, und auch jetzt sind es wieder genauso viele.

Das Vorbereitungsteam aus Peter, Karin, Regina, Angela und Kerstin eröffnet das Treffen, jeder berichtet kurz von seiner Motivation, warum er/sie sich für die Gründung einsetzt. Dann legt Kerstin die Kalkulation des Gärtnerhofes offen, so daß klar wird, welche Kosten zu tragen sind. Umgelegt auf die Menschen, die von der Fläche leben können, bedeutet dies Kosten von 55 Euro für einen Anteil. Für den Start wäre die Wunschvorstellung, das bis zu 75 Anteile durch Mitglieder der Solidarischen Landwirtschaft genutzt werden und alles weitere über die bekannten Vertriebswege abgesetzt werden. So würden die Kosten gedeckt und für die Mitarbeiter ein angemessenes Einkommen gewährleistet.

Solidarität soll aber nicht nur ein Schlagwort in Bezug auf die Beziehung zwischen den Mitgliedern und den Produzenten sein, sondern auch zwischen den Mitgliedern gelten. Dies bedeutet, das jeder das bezahlt, was er aufbringen kann – nur im Schnitt müssen diese 55 Euro pro Anteil zusammenkommen. In einem geheimen Bietverfahren nennt jeder seinen Preis und die Anteile, die er abnehmen möchte. Das nach einer kurzen Rechenpause verkündete Ergebnis liegt fast punktgenau bei 55 Euro pro Anteil – insgesamt werden 32 Anteile gezeichnet. Damit ist noch etwas Luft für weitere Teilnehmer. Allerdings ist auch Eile geboten, bis zum 15. Februar ist aus Anbau- und Planungsgründen ein Einstieg für 55 €/monatlich pro Anteil möglich.

Kerstin und Andreas vom Gärtnerhof nehmen die unterschriebenen Verträge entgegen und es steht noch die Frage nach Abholstellen im Raum. Das Vorbereitungsteam verschiebt die geplanten Gruppentreffen auf später und beschliesst das Treffen. Demnächst wird es Post aus Landolfshausen geben, außerdem ist ein Starttreffen im März auf dem Hof geplant. Und von April 2012 bis März 2013 läuft die erst Saison der ersten Solidarischen Landwirtschaft in Göttingen.

Zum Abschluß noch ein großer Dank noch an Arbeit & Leben Göttingen für die Unterstützung der Gründung durch Öffnung des Ausbildungsrestaurants und die Bioküche Leinetal für die engagierte Teilnahme.

Zum letzten Sonntag des Wandels in diesem Jahr trafen wir uns in den heimeligen Räumen der Jugendstil-Villa der Freien Altenarbeit e.V.
Thema und Titel des Filmvortrags: Humus, die vergessene Klimachance! – Ein Beitrag, ganz ehrlich, von dem wir uns selbst nicht ganz sicher waren, wie gut er zu uns passen würde.

Der Film erwies sich in seiner Breite glücklicherweise als gute Grundlage für unsere Runde.
Eine erste kurze Diskussionsrunde gab es bereits zur Filmpause, und es wurde an einigen Stellen vertieft und erweitert, was der Film zu bieten hatte. Schlagworte des Filmes waren: lebendige Böden, Irrtümer konventioneller Landwirtschaft, Terra Preta, Homöopathie, Kompostierung, No-Dig-Technik u.a.
Für die große Bedeutung des Themas war bereits ein starkes Bewußtsein vorhanden, sodaß wir uns schnell Plänen einer konkreten Ausgestaltung widmen konnten. Weiterlesen »

fairkehr – die Zeitschrift des VCD, die ich meist aus Zeitgründen viel zu oberflächlich lese, hat in der aktuellen Augusta 6/2011 einen der bisher besten Einführungsartikel zu den Zielen und Inhalten der Transition Town Bewegung geschrieben. Sehr schön ist auch der Vergleich der Solidarischen Landwirtschaft mit einer “Flatrate beim Bauern”.

Hier gibt es den ganzen Artikel zu lesen. Allgemeine Informationen zum VCD, der sich als ökologische Alternative zu den reinen Automobilclubs und Vertretung aller Verkehrsteilnehmer versteht, sind zu finden unter www.vcd.org.

Erstunterkunft Bauwagen im Basislager I

Am 13.11. fand das Treffen mit dem PermaKulturRaum-Projekt, sprich mit den Leuten um Uwe Scheibler statt. Es war eine schöne Runde (mit Kindern waren wir ca. 20 Leute) und das Wetter hat´s auch gut gemeint mit uns. Uwe stellte bei einem kleinen Spaziergang die Flächen im Norduni-Bereich vor, die die Universität für das Permakulturprojekt zur Verfügung stellen möchte, und bei einem anschließenden Vortrag auch die anderen Flächen (insgesamt 12 ha). Außerdem gab es ein paar handliche Informationen zur Permakultur, zur Stadtentwicklung und zur Universität selbst. Im Anschluß saßen wir noch in kleinerer Runde zusammen und diskutierten in Kürze und unter Anleitung durch Klaus über Unterstützungsmöglichkeiten (der Punkt ging in der Vorstellungsrunde etwas unter) für das Projekt und mögliche Entwicklungen.

Wiesenbeet mit Schneckabschreckung (Eierschalen)

Ich habe Sebastians Idee noch einmal geäußert, das Projekt in eine Workshop-Serie einzubinden. Das hat anscheinend auch Uwe ganz gut gefallen. Weitere Ideen waren eine mögliche Anbindung an eine Solidarische Landwirtschaft, bzw. der Verkauf der hergestellten Lebensmittel an die Mensa und die Errichtung einer Internetplattform, um eine bessere Vernetzung und Informationsverbreitung zu ermöglichen. Weiterlesen »

Auch in Göttingen gibt es eine Waldkindergarten -Initiative. Von den Initiatoren erhielten wir diesen Aufruf:


Kinder brauchen Erfahrungen mit allen Sinnen!
Wir wollen raus in den Wald!
Jeden Tag von 8 bis 13 Uhr mit 15 Kindern zwischen 3 und 6 Jahren.

Möchten Sie ihr Kind voranmelden?!

Dann senden Sie uns eine e-mail mit Namen und Geburtsdatum ihres Kindes.

Wollen Sie uns außerdem bei der Gründung unterstützen?

Wir würden uns freuen!

Kontakt:
Frauke Hinrichs Tel.05508/999622
(Erzieherin,Naturpädagogin)
Kerstin Kimmerl Tel.01781460611
(Erzieherin,Heilpädagogin)

mail: waldkindergarten-goe@online.de

Zwei Tage voller toller Begegnungen und inspirierenden Vorträgen bot die Fairena Messe in München am 22+23. Oktober 2011. Eine Woche nach dem Oktoberfest sind viele Akteure aus dem regionalen Raum gekommen um ihre Projekte im Rahmen der Vortragsreihe auf der Öko und Fair Trade Messe vorzustellen. Eingeladen hatte Sebastian Becker, ein Kernteam Mitglied der Transition Town Bewegung in Göttingen. “Wenn man
schaut was man vor-Ort für Potential in München hat, dann hat die Transition Town Initiative München eine gute Auswahl an möglichen Kooperationspartnern”, meint der Organisator der Vorträge. Da er der Initiative Starthilfe bieten wollte, lud er kurzerhand neben dem Vertreter Reiner Schmidt der noch junge Transition Town Regionalgruppe auch viele Akteure aus den Bereichen Permakultur, Grundeinkommen, nachhaltiges Design, regionale Währungssysteme, CSA, Imkerei, “Neue Arbeit” und Urban Gardening ein. Alles auch Themenfelder in der internationalen Transition Town Bewegung. So konnten die Besucher der Messe neben hochwertigen Bio- und Fair Trade Produkten auch inspirierende Vorträge konsumieren. Da war natürlich auch die Bahn frei fürs “Netzwerken” untereinander. Nach der Veranstaltung waren die
Veranstalter, die Referenten und Weiterlesen »

Quo Vadis Göttingen

Unter diesem Motto hatte die BI LeineBÜRGER Initiativen aus dem sozialen, ökologischen und kulturellem Bereich in Göttingen eingeladen. Ziel war eine gemeinsame Veranstaltung, auf der die Initiativen sich kurz vorstellen und den eingeladenen Politikern der im Stadtrat vertretenen Parteien Fragen stellen konnten. Auch Oberbürgermeister Wolfgang Meyer war als Gast zugegen.

Am 31.8.2011 fand die Veranstaltung dann im Apex statt. Zusammen gekommen waren die SOS Katzenhilfe, BI Göttinger Süden, der Verein Stadt und Planung, Göttingen im Wandel und natürlich die einladende BI LeineBÜRGER.
Bürgerschaftliches Engagement war das Kernanliegen aller Initiativen und wie dies in der besonderen Form der jeweiligen Initiative von der Politik unterstützt werden kann, bestimmte die Fragen. Die Antworten der Politiker Weiterlesen »

Mit einem solchen Interesse hatte niemand gerechnet, als wir vor 8 Wochen entschieden, im August – also in der Urlaubszeit – ist unser Sonntagsthema “Solidarische Landwirtschaft”. Bereits im April hatten wir eine Veranstaltung in Diemarden zu diesem Thema, wo trotz intensiver Werbung das Interesse nicht gerade überschäumend war. Doch jetzt kam uns das bekannte Werbeblatt “Extratip” unerwartet zu Hilfe und veröffentlichte eine Woche vorher einen wirklich guten Artikel als Aufmacher.
(Hier nachzulesen).

Sofort konnte man das geweckte Interesse an den stark gestiegenen Zugriffszahlen auf die Homepage und die Neuanmeldungen für den Newsletter ablesen. Etwas bange fragten wir uns, ob der Raum im GUNZ wohl ausreichen würde. Womöglich müßte noch eine Liveübertragung zum Gänseliesel für ein Public Viewing organisiert werden, um alle informieren zu können ;-)
Ganz soweit kam es dann doch nicht, aber mit 60 Menschen war der Seminarraum deutlich an seine Grenzen gekommen. Wir informierten zunächst über das Modell, wie es in Kassel und Witzenhausen betrieben wird und was grundsätzlich möglich ist. Viele der anwesenden trugen sich in die Listen ein und haben großes Interesse, sich möglichst bald eine Kooperation mit einem oder mehreren Produzenten einzugehen.

Ein Bio-Gärtner aus der Region, der leider nicht dabei sein konnte, hat angekündigt, ab nächsten Frühjahr seinen Betrieb zumindest teilweise auf Solidarische Landwirtschaft umzustellen. Jetzt geht es an die Klärung der Detailfragen und die Gewinnung weiterer Menschen als Teilnehmer an diesem System.
Die Bildung einer Organisationsgruppe und weitere Treffen und Infoveranstaltungen werden folgen.

Unser Imagefilm ist jetzt bereits bei dm auf der Homepage zu sehen. Er ist wirklich sehr schön geworden. In Kürze können wir ihn auch hier direkt einbinden. Um ihn anzusehen, bitte auf das Bild klicken und dann auf der Seite bis fast nach unten scrollen.

Nach dem für uns so unerwartet erfolgreichen Verlauf des Wettbewerbes Ideen, Initiative, Zukunft haben wir beschlossen, auch im nächsten Jahr wieder teilzunehmen. Unser Profil für den Wettbewerb ist hier zu finden.

Unser Drehtag ist erfolgreich verlaufen – das Wetter hat sich von seiner besten Seite gezeigt, viele fröhliche Menschen allen Alters waren dabei. Bei Markus Kugel, einem selbstständigen Kameramann und seinem Tontechniker, waren wir in besten Händen.
So konnte viele verschiedene Szenen gedreht werden, die, wie wir in einer Rohfassung sehen konnten, ein vielfältiges und rundes Bild von Transition Town Göttingen ergeben.
Danken möchte ich an dieser Stelle dem Vorbereitungsteam – Helgard und Heike – die mit viel Liebe, Fantasie und Einfühlungsvermögen ein tolles Drehbuch entworfen und mit der Agentur und Herrn Kugel abgestimmt hatten. Sie haben damit diesen tollen Tag und sein Ergebnis erst möglich gemacht. Etwas schade war, das wir viel mehr Ideen hatten, als sich letztlich in einen Film von gut 3 Minuten einbringen lassen. So blieb für einige, die gekommen waren, um ihre Sicht auf Transition in einem Kurzstatement einzubringen, leider nur eine Statistenrolle im Stuhlkreis, beim Fahren mit der Kutsche, im Internationalen Garten oder beim Abschied. Aber auch diese Rollen sind wichtig und für den Gesamteindruck mit entscheidend.
Sicher wollen viele jetzt schon einen Blick auf die Rohfassung werfen, das ist aber derzeit nicht möglich, da noch ein paar Änderungen erforderlich sind und er dann die notwendigen Freigaben durch die Agentur, uns, dm und die UNESCO bekommen muss. Das sollte Mitte/Ende nächster Woche so weit sein und wenn alles klappt, könnte auf dem Augusta-Fest des Wandels die Göttinger Premiere erfolgen.

Ältere Postings »