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Viele Besucher warteten in der Nikolaikirche am Montag Abend den 30.4 um 19:30Uhr auf die zwei spannendsten Vordenker unserer Zeit. Das IZNE, “Göttingen im Wandel e.V. und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen hatten zu dieser ganz besondern Veranstaltung mit dem Titel “Schulen die Sinn haben – ein Zukunftsgespräch” geladen.

Prof. Hüther und Prof. Bergmann tauschen sich im Bahnhofscafé über die Verbindung Schule - Arbeit aus

Dem Podiumsgespräch voraus ging ein Workshop in den Seminarräumen neben der Historischen Sternwarte zum Thema “Neue Arbeit, Neue Kultur in Göttingen”. Wie es der Zufall wollte feierte genau an diesem Tage (am 30.4) der ehemalige erste Direktor der Sternwarte Carl Friedrich Gauß seinen Geburtstag (1777-1855). Weiterlesen »

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Für den Sonntag des Wandels im Mai sind wir ausnahmsweise den 2.Sonntag zurückgekehrt. Geplant ist ein Fest im Hofgarten von Helgard südlich von Geismar zur Verleihung Preises als ausgezeichnete Nachhaltigkeitsinitiative 2012 durch die Werkstatt-N. Wir werden unsere Auszeichnung hier anbringen, wahrscheinlich unser neues Logo enthüllen und entwerfen gerade eine tolle Performance statt einer Rede. Die Planungen sind in vollem Gange, die Ideen sprießen wie das Gras im Frühlingsregen.

Gleichzeitig ist diese Veranstaltung auch ein Teil des Frühlingsmärchen, einem Aktionstag für den globalen Wandel. Wir freuen uns über zahlreiche Gäste an diesem Tag – eine genaue Einladung wird es Ende April geben.

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Am 25.3.traffen sich mehr als 30 der Teilnehmer bei Kerstin und Andreas auf dem Gärtnerhof in Landolfshausen. Andreas zeigte uns, was bereits wo in den Foliengewächshäusern wächst und welche Fruchtfolge geplant ist. (c) Werner FringsDie Begeisterung für seine Tätigkeit war direkt zu spüren und so mancher staunte darüber, wie minutiös der ganze Anbau geplant ist und was dabei alles zu bedenken und beachten ist. Erstaunlich war z.B., das der gesamte Feldsalat – alle die kleinen Pflanzen – von Hand eingepflanzt wurden. Vor dieser Leistung habe ich große Hochachtung, wo mir oft schon das Putzen der kleinen Menge Feldsalat für den Salat ziemlich mühsam und lästig vorkommt. Und ich mache das ja nur mal am Wochenende, da ich in der Woche zum Mittag selten daheim bin.
(c) Werner Frings
Nachdem wir so unserer Nahrung schon mal guten Tag gesagt hatten, gab es noch einiges Organisatorisches zu besprechen und zu regeln. Die 4 Abholstellen wurden endgültig eingeteilt und trafen sich zu einer ersten Absprache. Jetzt steigt die Spannung und alle freuen sich, wenn es ab Gründonnerstag dann mit der ersten Lieferung heißt: Wir praktizieren Solidarische Landwirtschaft. In der ersten Lieferung soll es Kartoffeln(noch aus dem letzten Jahr), Feldsalat und Schnittlauch(?) geben.

Nebenbei: wer noch in diesem Jahr einsteigen möchte, kann dies noch bis Anfang April tun. Anfragen an Kerstin per E-Mail. Danach ist aus Gründen der Planungs- und Versorgungssicherheit ein Einstieg erst im nächsten Jahr möglich. Aber wir werden die Anfragen schon sammeln und eine Warteliste führen.

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Unsere Kassieraktion am 29.2. war ein großer Erfolg. Herzlichen Dank an alle, die an diesem Nachmittag ihren Drogerieeinkauf bei dm in Weende gemacht haben. Danken möchten wir auf diesem Wege neben dm für die Spende und die Chance zur Präsentation auch dem Netzwerk gegen Kinderarmut in Göttingen, die diese Aktion mit uns gemeinsam durchgeführt haben, für die nette und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ich hoffe, es wird weitere Ankünpfungspunkte geben.

Die 800 Euro haben mittlerweile den Weg auf unser Konto gefunden und wir werden beim nächsten Kernteam-Treffen sicher über mögliche Anschaffungen sprechen, die uns bei der Arbeit unterstützen werden.

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Die mobile Gartengruppe ist am 17. März mit einer Aktion im Hofgarten von Helgard Greve gestartet. Bei herrlichstem Frühlingswetter haben wir uns mit 5 Menschen gegen 10 Uhr getroffen und zunächst Fichtenzweige und fertige Komposterde von der Fläche geräumt, auf der die Terra Preta angesetzt werden sollte.

An diesem Tag ging es um den ersten Schritt bei der Herstellung der Terra Preta. Dazu haben wir Pferdemist auf eine Fläche lagenweise aufgebracht, festgetreten beim rhythmischen Gesang (weil es so mehr Spaß macht, als wenn man nur mechanisch das ganze feststampft). Sodann wurde auf jede Lage fein zermahlene Holzkohle aufgestreut und Tonscherben eingebracht. Weiterlesen »

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In der aktuellen März Ausgabe der selbstorganisierten Zeitung CONTRASTE (seit 1984 unter dem Namen) erzählt das Kernteam Mitglied und Co-Gründer von “Göttingen im Wandel e.V.” Sebastian Becker seine Sicht der Dinge in Bezug zur Transition Town Bewegung und seinen persönlichen Weg zum Wandel. Das Interview (Pdf) ist auf Seite 9 zu finden. CONTRASTE ist erhältlich in Göttingen im Weltladen.

Des Weiteren wurde ein weiteres Kernteam-Mitglied, nämlich Klaus Graeff und seine Frau Anaim Gressel, sowie Gerd Wessling (Transition Deutschland), in der neuen Zeitschrift “WIR – Menschen im Wandel” (Ausgabe 04, März – Mai)  auf den Seiten 22-26 ebenfalls interviewt. Nachzulesen im Probeheft (PDF).

Eine Kurzdarstellung von Göttingen im Wandel ist auch in der Februar Regionalausgabe der dm-Kundenzeitschrift Alverde im Zusammenhang mit dem Wettbewerb Ideen Initiative Zukunft. Die Kassieraktion in diesem Zusammenhang am 29.2. brachte sowohl für uns als auch für das Netzwerk Gegen Kinderarmut in Göttingen jeweils 800 € Spendengeld. Ab sofort können Sie sich den Artikel über uns im dm-Kundenmagazin alverde auch online ansehen oder hier als PDF-Datei herunterladen.

Prima, dass “Göttingen im Wandel e.V.” medial so stark vertreten ist und somit den Menschen den Zugang zur Transition Bewegung erleichtet. Schon letztes Jahr waren wir als Gemeinschaftsbewegung auch in der Zeitschrift OYA (10/2011) mit einem tollen Artikel vertreten.

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Bürgerforum im Rathaus

Hallo allerseits,
Ich möchte heute meine Eindrücke zum Bürgerforum am Mittwoch, 14.3. in Göttingen mit euch teilen.
Ich war mit den anderen vom Kernteam der Göttinger Transition-Gruppe im Rathaus. Und ich war einfach erschlagen (und das möchte ich hier teilen, denn es arbeitet sehr in mir), ich war erschlagen von der Hilflosigkeit unseres Oberbürgermeisters und den anderen Herren auf dem Podium. Ich bin viel mit meinen Tieren (Pferde und Esel) zusammen und nehme die Umgebung großteils über die Stimmung und die Atmosphäre wahr. Und die Stimmung im Rathaus löste in mir einen intensiven Flucht-Impuls aus. Die Herren Bürgermeister und Moderatoren waren NUR GENERVT und WÜTEND auf die Bürger/innen, sie wollten gar nicht zuhören und wirkten komplett überfordert mit dieser Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung.
So kann Bürgerbeteiligung nicht gehen! Verfahren und frustrierend von der ersten Minute an! Wobei auch von der Seite der Bürger/innen gleich losgelegt wurde mit Angriffen und Misstrauen.
Wie kriegen wir diese wunderbar wertschätzenden Methoden von Transition Town ins Rathaus????
Fragt
Helgard

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… und die ersten 15 Mitglieder der Börse können seit der Eröffnungsveranstaltung am 4. März selbstgestrickte Socken gegen Malerarbeiten, Gartenhilfe gegen Massagen tauschen.

Möglich wird dies über die Internetplattform “Tauschen-ohne-Geld.de”, über die sich mittlerweile über 70 Tauschringe gegründet haben, und bezahlt wird mit Zeit für Zeit, also mit der eigen investierten Zeit für die Arbeitszeit Anderer. Der Tabor (bei anderen Börsen z.B. “Talente”) dient dabei als Verrechnungseinheit und gibt uns die Möglichkeit, unsere Dienste online in Kontenform miteinander zu verrechnen.

Gründe für den Beitritt in einen Tauschring gibt es viele und auf der Eröffnungsveranstaltung wurden einige herausgearbeitet; u.a. die Möglichkeit für Alle, ob alt oder jung, mittellos oder Ölmulti (wir warten noch auf den ersten) auf Augenhöhe am Wirtschaftsprozess teilzunehmen, Euros zu sparen, neue Fähigkeiten zu lernen, Menschen zu begegnen, selbstbestimmt zu arbeiten und eben Arbeiten abzugeben, die ich selbst weniger gerne angehe.

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Im Januar wurde von den ersten 34 Menschen aus Göttingen und Umgebung das Projekt “Solidarische Landwirtschaft” mit dem Gärtnerhof Landolfshausen gestartet. 55 € im Monat zahlt jeder im Durchschnitt für einen vollen Anteil für Gemüse, Obst und Kartoffeln von April bis März. Dafür liefern Kerstin und Andreas in dieser Zeit die Ernte an bis zu drei Stellen in der Stadt. Dort holt jeder Teilnehmer seinen individuellen Anteil ab.

Am 19 Februar trafen sind gut 25 Teilnehmer, um offene Fragen zu besprechen und sich etwas kennen zu lernen. Der Anbauplan war das erste Thema. Weitere Vorschläge zu Gemüsesorten wurden diskutiert. Ausserdem erklärte Andreas, dass z.B. keine roten oder gelben Paprika geliefert werden, weil diese gut 2 Wochen länger am Busch hängen und verhindern, das die Pflanze in dieser Zeit neue Früchte bildet. So würde der Ertrag auf ein Viertel sinken. Freudiges Erstaunen rief die Vielfalt an Tomaten und Kartoffelsorten hervor. Weiterlesen »

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Sonntag nachmittag kurz vor 17 Uhr – für diese Zeit ungewöhnlich viele Menschen gehen durch die Geismar Landstraße und verschwinden im Haus von Arbeit & Leben, um dort an der Gründungsveranstaltung für die erste Solidarische Landwirtschaft in Göttingen teilzunehmen. Fast 40 Menschen waren schon vorher zur Informationsveranstaltung gekommen, und auch jetzt sind es wieder genauso viele.

Das Vorbereitungsteam aus Peter, Karin, Regina, Angela und Kerstin eröffnet das Treffen, jeder berichtet kurz von seiner Motivation, warum er/sie sich für die Gründung einsetzt. Dann legt Kerstin die Kalkulation des Gärtnerhofes offen, so daß klar wird, welche Kosten zu tragen sind. Umgelegt auf die Menschen, die von der Fläche leben können, bedeutet dies Kosten von 55 Euro für einen Anteil. Für den Start wäre die Wunschvorstellung, das bis zu 75 Anteile durch Mitglieder der Solidarischen Landwirtschaft genutzt werden und alles weitere über die bekannten Vertriebswege abgesetzt werden. So würden die Kosten gedeckt und für die Mitarbeiter ein angemessenes Einkommen gewährleistet.

Solidarität soll aber nicht nur ein Schlagwort in Bezug auf die Beziehung zwischen den Mitgliedern und den Produzenten sein, sondern auch zwischen den Mitgliedern gelten. Dies bedeutet, das jeder das bezahlt, was er aufbringen kann – nur im Schnitt müssen diese 55 Euro pro Anteil zusammenkommen. In einem geheimen Bietverfahren nennt jeder seinen Preis und die Anteile, die er abnehmen möchte. Das nach einer kurzen Rechenpause verkündete Ergebnis liegt fast punktgenau bei 55 Euro pro Anteil – insgesamt werden 32 Anteile gezeichnet. Damit ist noch etwas Luft für weitere Teilnehmer. Allerdings ist auch Eile geboten, bis zum 15. Februar ist aus Anbau- und Planungsgründen ein Einstieg für 55 €/monatlich pro Anteil möglich.

Kerstin und Andreas vom Gärtnerhof nehmen die unterschriebenen Verträge entgegen und es steht noch die Frage nach Abholstellen im Raum. Das Vorbereitungsteam verschiebt die geplanten Gruppentreffen auf später und beschliesst das Treffen. Demnächst wird es Post aus Landolfshausen geben, außerdem ist ein Starttreffen im März auf dem Hof geplant. Und von April 2012 bis März 2013 läuft die erst Saison der ersten Solidarischen Landwirtschaft in Göttingen.

Zum Abschluß noch ein großer Dank noch an Arbeit & Leben Göttingen für die Unterstützung der Gründung durch Öffnung des Ausbildungsrestaurants und die Bioküche Leinetal für die engagierte Teilnahme.

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