Am Abend des 4.3.2013 trafen sich im Seminarraum der Freien Altenarbeit 7 Menschen aus unseren Wirkgruppen, um die Gründung eines Vereins für die Transition Initiative hier in Göttingen zu beschliessen und die Satzung zu beraten.
Im prinzip war der Entwurf der Satzung ja schon seit über einem Jahr bekannt, aber im Detail gibt es dann doch immer noch einmal Diskussions- und Änderungsbedarf. Und so haben wir uns Satz für Satz durch dieses Werk gearbeitet und bei jedem einzelnen Satz abgewägt, ob darin wirklich das gesagt wird, was wir damit aussagen wollen. Nach gut 1,5 Stunden haben wir dieses Werk vollbracht, unterschrieben und den neuen Vorstand gewählt. der Gründungsvorstand besteht aus: Helgard Greve, Heike Hennies und Freimut Hennies. Diese sind allerdings zunächst nur für ein Jahr gewählt, da bis dahin die Führung der Kasse vom Aufwand und den Anforderungen so zunehmen wird, das diese dann in die Hände eines Menschen gehört, der Buchführung gelernt hat. Für ein Jahr konnten wir Heike Hennies gewinnen, die schon in der Turnabteilung von Grün-Weiß Hagenberg zeigt, das sie eine Kasse führen kann.
Die Festlegung des Mitgliedsbetrages wurde wie bereits im alten Augusta Regional auf 6-60 Euro pro Jahr als Richtschnur festgelegt, so daß die Mitgliedschaft für niemanden ein finanzielles Problem darstellen dürfte.
Im Prinzip wird sich an unserer Arbeit in der Zukunft nichts ändern. Der Vorstand wird genauso wenig wie bisher die Mitglieder des Kernteams (das natürlich weiter besteht) in das Wirken und Tun der Wirkgruppen hineinreden. Wir stehen gerne beratend zur Seite, wenn wir nicht eh mitarbeiten. Daran wird sich nichts ändern.
Wofür ist aber dann der Verein und der Vorstand da? Nun, das ist letztlich ganz einfach: Wir brauchen eine Schnittstelle zum derzeitigen System. Behörden, Ämter, z.T. andere Vereine, Versicherungen und auch Stiftungen können mit einer Initiative, die nicht eine klare rechtliche Struktur aufweist, die ihnen bekannt ist, sehr wenig anfangen. Darüber können wir Mitglied in anderen Organisationen werden, die unsere Arbeit förden, haben für Behörden klare Ansprechpartner und sind bei Stiftungen eher förderungswürdig. Natürlich gehört auch der Status der Gemeinnützigkeit dazu, den wir mit dem Verein anstreben.
Wenn der Verein für die eigentliche Arbeit nebensächlich ist, warum sollten dann dennoch möglich viele Menschen Mitglied werden? Ganz einfach: unser Gewicht, die Wahrnehmung unserer Aktivitäten durch andere und auch die Wahrscheinlichkeit einer Förderung steigt mit der Größe eines Vereins. Und da wir zusammen ja noch sehr viel an Veränderung in und um diese Stadt beabsichtigen, brauchen wir jedes einzelne Mitglied, egal, ob du nun ein Vereinsmeier bist oder nicht.
In den nächsten Tagen, wenn das Protokoll fertig ist, stelle ich das alles hier als Link auf die Seite, zusammen mit dem Mitgliedsantrag. Und wir hoffen, das dann unser Briefkasten oder das Fax überläuft von Mitgliedsanträgen.
Ja, und natürlich werden wir die Vereinsgründung bald gemeinsam zusammen feiern.
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