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Wir stellen uns vor:

2011 war unser Projekt für den Sonderpreis des Wettbewerbs Ideen Initiative Zukunft nominiert. Als eine von 10 Initiativen von fast 3000, die sich in diesem Jahr in diesem Wettbewerb beworben haben. Als Preis dafür hat wurde uns ein 3min Film geschenkt – gedreht und geschnitten von einem professionellen Team.

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4 Kommentare auf “Göttingen im Wandel – der Film”

  1. Dina Porazik sagt:

    Danke ‘Heinrich’, Danke Freimut
    ich möchte etwas – nicht als Kritik sondern als Inspiration – zu der Form der Kommunikation schreiben:
    die hätte ich respektvoller gefunden, wenn Freimut im Verlauf seiner Stellungnahme nicht mehr auf ‘Heinrich’ persönlich eingegangen wäre.
    **Einfach respektieren, dass jemand etwas kritisiert, ohne sich zu zeigen – auch das respektieren! Gleichzeitig könnten aber die veröffentlichten Kritikpunkte genutzt werden, um die Haltung von TT aufzuzeigen.
    So wie geschrieben ist, fühlt es sich für mich doch nach persönlicher Betroffenheit, Machtkampf (Vorführen)bzw. Revanche an und diese Ebene produziert immer das Spiel der Dualität – Gewinner/Verlierer- und ich gehe davon aus, dass TT auf die Ebene ‘Gewinner/Gewinner’ will.
    Vielen Dank Sat Nam Dina

    • Freimut sagt:

      Liebe Dina,
      danke für den wichtigen Hinweis. Das ist ein Teil dessen, was wir meinen, wenn wir vom Inneren Wandel sprechen. Und jeder, der ein paar Schritte macht, wird feststellen, wie sehr die lange geübten Muster uns im Griff haben. Aber mit Wachheit und gemeinsam können weit kommen.
      Herzliche Grüße
      Freimut

  2. Heinrich sagt:

    Liebe Transition Town,

    das Bild, dass mir dieser Film zeigt, stellt für mich ein Horrorszenario dar. Dass es im Jahre 2000 kaum noch Öl gibt, haben die Pädagogen uns schon in den 80er Jahren in den Schulen unterrichten wollen. Ich glaube nicht daran, dass wir 2017 wieder mit der Kutsche fahren und wenn es so wäre, würden die Tomaten, die Ihr in dem Film zeigtet, in Göttingen schwerlich gedeihen.

    Bei der Energiewende, wie sich Euch vorschwebt, lasst Ihr viele Menschen außen vor. Welche Antwort gebt Ihr kranken Menschen, die auf Medikamente angewiesen sind, deren Bestandteile regional nicht gewonnen werden können. Es gibt keine Arztpraxis in der Region, die ohne “seltene Erden” auskommt, die in entfernten Teilen der Welt gefördert werden und in vielen medizinisch-technischen Geräten enthalten sind. Warum sagt Ihr nicht auch, dass lieb gewonnene Lebensmittel in Eurer Zukunft dann der Vergangenheit angehören müssen?

    Wenn der Wandel so aussieht, will ich, dass alles bleibt, wie es ist.

    • Freimut sagt:

      Lieber Heinrich,
      danke für deine kritischen Gedanken. Gerne würden wir mit dir in einen Austausch kommen, aber du machst es uns schwer, denn deine Kontakt-Daten sind frei erfunden. Wahrscheinlich auch dein Name. Schade, denn es zeigt, das du wohl nur daran interessiert bist, zu kritisieren, keinen Dialog möchtest. Und gar nicht zu deiner geäußerten Gedanken stehst. Das (nicht die Kritik) hat mich auch lange überlegen lassen, ob ich deinen Kommentar freischalte oder als Spam lösche. Ich habe mich entschieden, dir den Raum zugeben und möchte ich dir auch auf deine Punkte antworten:

      Erwartest du in 3 Minuten Film eine vollständige und lückenlose Aufstellung und Behandlung aller Themen und Aspekte, die zu einem Wandel gehören? Wohl kaum. Was also ist dein Horrorszenario? Und wie bringst du die Nutzung von Kutschen mit der Unmöglichkeit des Anbaus von Tomaten in Mitteleuropa zusammen? Wenn wir im Film von Öl sprechen, so ist das ein Ressource, die zunehmend schwerer zu fördern ist. Seit den 70er Jahren des letzten Jahrhundert wird permanent mehr Öl gefördert, als in der gleichen Zeit neue Lagerstätten gefunden werden. Das, was neue gefunden wird, ist immer unzugänglicher (Tiefsee) und/oder nur mit erheblich schwereren ökologischen Folgen zu fördern (Teersande). Und unsere gesamte Versorgung ist davon abhängig, das Öl in ausreichendem Masse kostengünstig zur Verfügung steht. Und Öl ist nur ein Rohstoff, der für unseren derzeitigen Lebensstil unverzichtbar ist und immer knapper wird. Die sogenannten seltenen Erden, die wir u.a. in der Elektronik und in der heutigen Medizin brauchen, sind weitere Beispiele. Aber letztlich gilt das für jeden Rohstoff, denn diese Erde ist nun mal begrenzt. Und als solche verträgt sie kein permanentes Wachstum. Das ist aber in unser derzeitigen Lebens- und Wirtschaftsweise notwendig, wenn wir hier in Europa angenehm leben wollen.

      Was niemand von uns sagt, ist das wir alles regional machen wollen. Das würde uns doch nur in eine Welt vor der Steinzeit zurückwerfen. Denn selbst in frühen Phasen der Menschheit gab es einen Austausch auch über weite Entfernungen. Der ist immer dort sinnvoll, wo es sich um Dinge handelt, die es nur in bestimmten Regionen gibt oder es sich um Produkte handelt, die so komplex sind, das sie große Unternehmen zur Herstellung benötigen. Da ist Austausch sinnvoll und notwendig. Aber die Dinge, die lokal sehr gut erzeugt werden können – und das ist weit mehr als man auf den ersten Blick denkt – die sollten auch lokal produziert werden. Dazu gehört u.a. der Großteil unserer Nahrung, aber auch Baustoffe, Energie, Möbel, Heilmittel, Medikamente und vieles mehr.

      Zu deinem letzten Satz nur soviel: leider nicht möglich, denn das einzige Beständige in dieser Welt ist der Wandel. Oder kannst du aufhören, älter zu werden, Erfahrungen zu machen und dich zu entwickeln? Denn das wäre die Konsequenz, wenn alles so bleibt, wie es ist – Totenstarre. Daher: es gibt immer Veränderungen.

      Herzliche Grüße
      Freimut

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